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Ergonomie und Wäschepinnen

Der Bereich der Ergonomie hat das Büro als ausschließliches Themenzentrum schon seit geraumer Zeit verlassen. Gebrauchstauglichkeit und Arbeitserleicherungen betreffen eben nicht nur den Schreibtisch, das Arbeitszimmer oder den Arbeitgeber, sondern verstärkt das große Feld der Hausarbeit.

Unter dem Blickwinkel verwundert es nicht, dass moderne Wäschespinnen immer häufiger mit einem ergonomischen Blickwinkel fabriziert werden.

Doch was bedeutet das genau in der Umsetzung, welche Wäschespinne respektiert und integriert ergonomische Ansprüche und hilft den Menschen effizient bei der Hausarbeit?

Wäschespinnen

Ursprünglich war eine Wäschespinne einfach und stabil konstruiert, sie boten der anfallenden Wäsche im Garten möglichst viel Fläche, um effizient an der Luft und im Sonnenlicht zu trocknen.

Genau das machen sie bis heute, aber der Blickwinkel hat sich verändert: Er wanderte von der möglichst effektiven Wäschetrocknung hin zu der Frau oder dem Mann, welche täglich mit dem Haushaltshelfer zu tun haben.

Wie kann man die Arbeit im Haushalt effektiver, angenehmer und den Körper schonend gestalten, das ist die Leitfrage der Gegenwart.

Ergonomie

Ergonomie als Ansatz hat den Menschen im Blickwinkel. Es ist die Wissenschaft von der menschlichen Arbeit, das Wort selbst setzt sich aus „ergon“ (Arbeit) und „nomos“ (Gesetz, Regel) zusammen.

Die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen und im gesundheitlichen Interesse des Menschen wird angestrebt. Ziel: Mit möglichst geringer Belastung zufrieden und menschenwürdig arbeiten.

Aus diesem Interesse und der Ergonomie-Forschung heraus entstanden Produkte wie höhenverstellbare Bürostühle und Schreibtische, die Optimierung der Sitzhaltung, Überlegungen zur einer optimalen Beleuchtung, ergonomische Mäuse & Tastaturen und vieles mehr.

Nun rückt eine weiterer Arbeitsbereich in den Fokus: Die Hausarbeit.

Gründe für die Verbesserung der Wäschespinnen

Die Verbesserung aktueller Wäschespinnen unter dem Blickwinkel der Ergonomie basiert auf mehreren Faktoren:

Zum Einen ermöglicht der technische Fortschritt immer leichtere Modelle sowie implementierte Extras, die sich an den Bedürfnissen des Menschen orientieren. Zu nennen sind exemplarisches leichtes Aufspannen und einfach zu bedienender Schutz der Leinen vor Schmutz.

Zum anderen ist die gesellschaftliche Akzeptanz der Arbeit im Haushalt gestiegen. Diese wird jetzt Wert geschätzt und rückt somit mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Ein derartiger sozialer Prozess zieht automatisch das Bemühen um eine Verbesserung nach sich.

Im Zuge der Emanzipation leisten immer mehr Männer Hausarbeit. Sie sind im Schnitt größer als Frauen und somit stieg der Bedarf an höhenanpassbaren Wäschespinnen nochmals an.

Dazu tritt die einfache Tatsache, dass die meisten Produkte allein schon aus Marketinggründen stetig verbessert werden. Fast jeder Unternehmer und Hersteller ist um die Optimierung der Produkte bemüht, was Qualität und Herstellungskosten angeht.

Kennzeichen von Wäschespinnen mit ergonomischen Anspruch

Generell lässt sich sagen, dass alle Wäschespinnen, die sich an den Benutzer anpassen lassen und möglichst leicht bis komfortabel zu bedienen sind, ergonomische Ideen integrieren.

Konkret bedeutet dies:

  1. Höhenanpassung: Eine stufenlose Höhenverstellung ermöglicht es Menschen mit unterschiedlichem Körperbau, auf Augenhöhe mit der Spinne zu arbeiten. Überflüssiges Bücken und Hochstrecken entfällt. Ein Vorteil, der an Relevanz gewinnt, wenn man bedenkt, dass Haushaltsarbeit Tag für Tag anfällt und die Bewegungen immer wieder ausgeführt werden. Eine anpassbare Höhe der Wäschespinne macht die Arbeit angenehmer, schneller und schont den Rücken.
  2. Bedienung ohne Kraftaufwand: Techniken wie das Easy Lift System (Leifheit), stufenlose Höhenverstellung (Juwel, Brabantia) sowie allgemeine Bedienungs- und Aufspannhilfen stellen sicher, das nur ganz wenig Kraft zum Aufspannen und Einholen der Wäschespinne benötigt wird. Die Arbeit mit ihr ist als niedrigschwellig zu charakterisieren.
  3. Unabhängigkeit von den körperlichen Voraussetzungen und dem Alter: Zusammengefasst sollte eine ergonomische Wäschespinne von allen bedienbar sein: Frauen und Männer, Junge und Alte, Kleine und Große, Kräftige und Dünne.

Die Schnittmenge von Ergonomie und Haushaltsarbeit

Fazit: Ergonomie und Wäschepinnen – zwei Themen, die verstärkt zueinander gehören, denn Hausarbeit ist auch Arbeit. Eine Wäschespinne sollte von jedermann problemlos und leicht bedienbar sein. Ergonomisch inspirierte Modelle passen sich den sie bedienende Menschen an, indem sie sie auch ohne großen Kraftaufwand benutzen lassen und zudem in der Höhe stufenlos anpassbar sind.