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Beim Wäschewaschen Energie sparen – 5 praktische Tipps für moderne Haushalte

Wer seine Wäsche auf einer Wäschespinne trocknet, zapft die natürlichen Ressourcen an und benötigt keinen Strom zum Trocknen. Eine traditionelle und ebenso moderne Form, um Energie zu sparen.

Doch die anfallenden Kosten lassen sich natürlich bereits vorher senken: Es sind die ganz alltäglichen und einfachen Kniffe, die nützlich sind, beim Waschvorgang Geld zu sparen – man muss nur damit anfangen.

Kosten senken durch Änderung der Waschgewohnheiten

Klassische „Fehler“ beim Wäschewaschen, welche die Kosten nach oben treiben, sind:

  • Zu hohe Dosierung des Waschmittels
  • Ineffektiv gefüllte Waschmaschinen
  • Zu heißes Waschen
  • Energiefresser Wäschetrockner

Die eigenen Waschgewohnheiten jetzt anpassen und beim Wäschewaschen viele Euros sparen – 5 einfache Tipps, um das Wäschewaschen und -trocknen effektiver zu gestalten.

1. Die richtige Temperatur und Laufzeit beim Wäschewaschen nutzen

Was kostet eigentlich die meiste Energie? – Die Antwort auf diese Frage ist gut erforscht: Die meiste Energie kostet das Erhitzen des Wassers, weniger Kosten fallen für das Drehen bzw. Antreiben der Trommel beim Waschvorgang an.

Demzufolge ist es sinnvoll, mit niedrigeren Temperaturen zu waschen und stattdessen die Laufzeit zu erhöhen. Die meisten Waschmaschinen bieten dazu die „Flecken-„ oder „Intensiv“-Taste.

Das Waschergebnis fällt in fast allen Fällen gleich gut oder sogar besser aus.

Allgemein lässt sich eine Tendenz zum Waschen im niedrigen Temperaturbereich feststellen. Für Wolle oder Seide ist dieser sparende und schonende Ansatz schon länger etabliert, durch zeitgemäße Technik lässt er sich ausweiten.

2. Für niedrige Temperaturen geeignete Waschmittel nutzen

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Auswahl des passenden und effektiven Waschmittels für diesen Temperaturbereich. Moderne Vollwaschmittel und Colorwaschmittel werden verstärkt in Hinblick darauf produziert, dass sie bereits bei 15°C oder 20°C ein gutes Ergebnis erzielen.

Aber die Waschmaschine sollte idealerweise ebenfalls „mitspielen“: Je zeitgemäßer und energiebewusster diese ausfällt, desto eher bietet sie Waschoptionen auch unter 30 Grad an.

Doch alte Waschmaschinen lassen sich ebenfalls effizienter und kostenbewusster nutzen: Bereits die Wahl von 40 Grad statt 60 Grad lohnt sich mit Blick auf das gesamte Jahr, bei diesem Beispiel lassen sich etwa zwischen 15-30€ (je nach Stromtarif) einsparen.

3. Menge des Waschmittels optimieren – die Tabellen auf den Waschmitteln nutzen

Ein durchschnittlicher Haushalt wäscht pro Jahr ungefähr 300 Mal. Jeder dosiert dabei mal zu hoch oder bei knapper Zeit auch mal „frei nach Schnauze“.

Einmalig kein Problem, als Dauerzustand bei so vielen jährlichen Waschgängen ein gewichtiger und oft unreflektiert ablaufender Kostenfaktor, den es zu senken gilt.

Zur Konfusion bezüglich der optimalen Menge trägt zudem die Vielfalt an Pulvern, Gels oder Kapseln bei. Dazu treten als individuelle Faktoren die jeweilige Wasserhärte vor Ort und der variierende Verschmutzungsgrad der Wäsche.

Es gilt: Je weicher das Wasser und je geringer der Verschmutzungsgrad ausfällt, desto weniger Wachmittel wird benötigt.

Was ist meine Wasserhärte?

Es wird zwischen weichem, mittlerem und hartem Wasser unterschieden. Welche Art man nutzt, lässt sich durch eine Nachfrage beim örtlichen Wasserversorger herausfinden.

Alternativ vermittelt wasserhärte-deutschland.de eine gute Orientierung.

Die Unterschiede in Hinblick auf die benötigte Menge des Waschmittels sind gravierend, ein Waschdurchgang mit weichem Wasser fordert im Vergleich zu hartem Wasser ungefähr ein Drittel weniger Waschmittel ein.

Um die richtige Menge einzusetzen, sollte man sich daher an die differenzierten Tabellen halten, welche sich auf der Vorderseite jeder Waschmittelpackung befinden.

Die Angaben werden von Experten und Herstellern von Waschmitteln immer wieder optimiert und getestet, sie vermitteln konkrete Hinweise, die erstaunlich oft ignoriert werden.

An diesem Punkt zahlt sich etwas Selbstdisziplin tatsächlich aus: Die Zeit zum Lesen lohnt sich, denn sie schlägt sich bei genauer Umsetzung der Mengen-Empfehlungen in dauerhaft gesenkten Kosten wieder.

4. Energie sparen durch optimales Füllen der Waschtrommel

Das Fassungsvermögen der Waschtrommel vollständig nutzen, das klingt einfach, doch die ineffiziente Ausnutzung des Raums der Trommel ist ein häufig verbreiteter Fehler, sei es aus Bequemlichkeit oder aus Angst, sie zu überfüllen.

Es gilt die einfache Regel, dass über der zu waschenden Wäsche in der Trommel noch eine Handbreit Platz sein sollte, damit der Waschprozess optimal gelingt.

Halb volle Waschmaschinen sind Verschwendung, sowohl was Energie, Wasserverbrauch als auch Waschmitteleinsatz betrifft. Profis legen den Verbrauchern daher nahe, die Maschine vollständig zu beladen, wobei Feinwäsche mehr Platz benötigt, als Weiß- oder Buntwäsche.

Der Effekt „voller“ Maschinen: Die Anzahl der Waschdurchgänge sinkt um ca. 20-40 Prozent in zwölf Monaten. Einsparungen bis zu 50% pro Jahr sind keine Seltenheit.

5. Lufttrocknen – natürliche Energie zum Trocknen nutzen

Die Zeit nach dem Waschen lässt sich „natürlich“ optimieren, um Geld zu sparen.

Ein Wäschetrockner ist zwar schnell gekauft, verbraucht nur begrenzten Raum und trocknet selbstverständlich gut, doch er verbraucht bei jedem Trockenprozess Energie und wird meist für jede Waschladung genutzt.

Man zahlt sozusagen doppelt; oft gehen mehr als 50% des Energieverbrauchs für das Trocknen drauf. Alternative Optionen des Wäschetrocknens sind somit nicht nur für ökologisch bewusst lebende Menschen attraktiv, sondern ebenfalls für kostenbewusst geführte, moderne Haushalte.

Warum nicht Sonne und Wind nutzen und kräftig Geld sparen? Denn Wäschetrocknen an frischer Luft ist selbst bei Frost möglich.

Die Produktpalette zeigt sich vielfältig: Wäschespinnen für drinnen oder draußen vertragen gleich mehrere Waschladungen – und an die Frische natürlicher Luft reicht so gut wie kein Trockner heran.

Überblick: die besten Wäschespinnen in der Produktanalyse.

Fazit: Beim Wäschewaschen mit Planung Energie sparen
und Kosten nachhaltig senken

Mit durchdachter Planung, Information und etwas Disziplin lässt nicht nur beim Trocknen der Wäsche, sondern bereits beim Waschen der anfallenden Wäsche Geld sparen. Die perfekte Menge, die Auswahl des richtigen Waschprogramms, angepasste Dosierung und das Gruppieren der Elemente zahlen sich im Laufe eines Jahres deutlich aus. Jetzt die Waschgewohnheiten modernisieren.