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Schnell trocknen – die Wäsche richtig aufhängen

Wer seine frisch gewaschene Wäsche schnell trocknen will und ein gut duftendes Resultat erwartet, sollte beim Aufhängen draußen oder im Keller einiges beachten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Tipps zum richtigen Aufhängen der Wäsche und zum effektiven Trocknen im Überblick:

Wäsche „luftig“ trocknen – genügend Raum lassen

Die frisch gewaschene Wäsche trocknet umso schneller, je luftiger sie aufgehängt wird. Zwischen den Wäschestücken sollte man möglichst großen Abstand halten.

Dies ist der große Vorteil einer Wäschespinne, die durch ihre Leinenlänge viel mehr Möglichkeiten als ein Wäscheständer bietet. Wer nur einen Wäscheständer hat, sollte lieber kleinere Mengen pro Waschgang säubern.

Der vorhandene Platz zum Aufhängen legt die Größe der Waschladung fest, sonst besteht die Gefahr, dass die Wäsche wegen der schlechten Luftzirkulation nach dem Trocknen „muffig“ riecht.

Hinweise zum Aufhängen größerer Kleidungs- und Wäschestücke

Große und umfangreiche Kleidungsstücke, die langsam trocknen – zu nennen sind etwa Hosen, Pullis, Jacken & Bettlaken –, sollten auf jeden Fall außen aufgehängt werden.

Nach innen kommen die kleinen und dünnen Kleidungsstücke.

Diese Ordnung bietet der Luft die meiste Fläche, steigert somit die die Effizienz und reduziert die Trockenzeit.

Drinnen oder draußen trocknen?

Bei Sonnenschein und ein bisschen Wind ist die Wäsche draußen meist schon nach einem Tag trocken. Morgens aufhängen – abends einholen, fertig.

In der Wohnung kann es bei niedrigen Temperaturen und weniger Luftzirkulation durchaus drei Tage dauern, bis die Wäsche trocken ist.

Falls möglich, sollte die Wäsche demnach im Freien an der frischen Luft trocknen – die Frische ist ein Vorteil, die bleichende Wirkung der Sonne auf kleine Flecken ein weiterer.

Faltenfrei aufhängen

Jacken sollten geöffnet und ausgebreitet aufgehängt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Luft alle Feuchtigkeitszonen gleichmäßig erreicht und ihnen die Nässe entzieht.

Bettlaken und Bettwäsche benötigen wie erwähnt Raum, sie sollten daher ebenfalls nicht aus Platzgründen zusammengefaltet werden. Das provoziert im Endeffekt leider stockige Zonen.

Je mehr Fläche an der Luft, desto besser das Resultat.

Konkrete Tipps zum Wäschetrocknen

  1. T-Shirts und langärmelige Shirts werden mit dem Bund ein wenig über die Leine gelegt. Anschließend werden den Seiten jeweils mit einer Wäscheklammer befestigt
  2. Röcke, lange Hosen und Shorts sollte man am Bund aufhängen und mit Klammern fixieren
  3. Strickwaren, wie Pullover oder Strickjacken, trocknen am besten im liegen, das verhindert ein Ansammeln der Flüssigkeit im Gewebe
  4. Socken werden an der Spitze aufgehängt
  5. Kleider, Hemden, Jacken und Blusen benötigen Kleiderbügel, das reduziert mögliche Falten
  6. Bettbezüge mit der Öffnung zum Wind aufhängen – der anschließende „Segeleffekt“ trocknet effektiv und faltenfrei

Keine Angst vor niedrigen Temperaturen

Selbst wenn es draußen um die 0 Grad ist, es muss nur trocken und leicht windig sein, damit die Wäsche zügig in einem guten Zustand wechselt und schrankfertig ist.

Nur Regen oder extrem hohe Luftfeuchtigkeit sind Hindernisse des Lufftrocknens im Garten.

Hinweis: Selbst bei Frost trocknet die Wäsche draußen gut. Sie gefriert erst, bevor die gefrorene Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand wechselt, ganz gegen die Intuition.

Idealerweise sind dabei natürlich etwas Sonnenschein und dezenter Wind (Energiequellen) vorhanden.

Fazit:
Nicht nur die Entscheidung, die Wäsche drinnen oder draußen zu trocknen, beeinflusst die Zeit des Trocknens, auch das Aufhängen selbst und die Position der Wäsche auf den Leinen hat einen deutlichen Einfluss auf das Ergebnis. Das Trocknen im Garten ist selbst bei niedrigen Temperaturen sinnvoll, es muss nur trocken sein.